Manuel Dragan
Kurze Vita
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Theater/Musiktheater
Künstler-Gruppe:
1. Wiener Lesetheater 
Der Traum ein Leben
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Bereich:
Lesung/szenische Lesung
Bild:
Der Traum ein Leben
Beschreibung:
Rustan, Massuds Neffe lebt wohlbehütet, bei seinem Onkel und dessen Tochter Mirza mit seinem Sklaven Zanga. Das friedliche Landleben jedoch behagt Rustan nicht mehr allzu sehr und er möchte das Dorf verlassen. Der Onkel willigt ein, jedoch schlagen Mirza und er Rustan noch den Gefallen ab, die bereits angebrochene Nacht noch im Hause zu verbringen und erst bei Morgenanbruch aufzubrechen, um noch den Derwisch sehen zu können.
Während der Reise nach Sarmakand treffen Rustan und Zanga an einer Brücke auf den König der von einer Schlange bedroht wird. Auf Zangas Zurufe hin versucht Rustan die Schlange mit einem gezielten Speerwurf zu töten, dieser mißlingt jedoch. Zu allem Überdruß befreit "der Mann vom Felsen" den König seinerseits mit einem gelungenen Stoß aus der mißlichen Lage. Als der Gerettete wieder zu sich kommt, und nur die zwei Reisenden zugegen sind, hält er Rustan, der nach einigem Zögern auf Zangas Drängen hin sich auch dazu bekennt, für seinen Retter. Voller Dank schenkt der König ihm seinen Dolch und lädt beide in seine Stadt zum Freudenfest ein.
Als der König abgegangen ist, erscheint der Fremde. Nach einem Streitgespräch erdolcht Rustan "den Man vom Felsen" und dieser stürzt in den Fluss.
Nach Jahren, Rustan steht dem König und seiner ledigen Tochter Gülnare, durch seine Verdienste sehr nahe, sorgt der alte stumme Kaleb für Aufregung. Zuerst beschuldigt er Rustan seinen Sohn aus dem Leben gestossen zu haben und legt als Beweis Rustans, einst vom König als Geschenk, erhaltenen Dolch vor. Der König verlangt daraufhin ein Erklärung von ihm, möchte jedoch zuerst Kalebs Ausführungen zu ende "lauschen". Dabei reicht Rustan seinem Herrscher einen vergifteten Trank, worauf hin er schnell vergeht. Gülnare die zu ihrem Vater eilt um noch seine letzen Worte zu hören, entnimmt diesen er wolle, daß Rustan, der das gesamte Militär hinter sich hat, zu seinem Nachfolger machen.
Dem wird auch Folge geleistet, da Rustan nach einer Beratung mit Zanga, den Tod des Königs auf den alten Kaleb schiebt. In seiner Regierungszeit verfrachtet Rustan alle seine Mitwisser, Zanga ausgenommen, in diverse Gefängnisse. Gülnare erfährt von diesen Vorgängen, und läßt noch einmal Kaleb aus dem Kerker holen und ihn befragen. Als dieser gerade sein Wissen zu Papier bringen will, wird er von Zanga erdolcht.
Nun sind Rustan und Zanga auf der Flucht, da auch die Armee Rustan für den Mörder hält und nun treu zu Gülnare steht. Auf der besagten Brücke sieht Rustan dann keinen Ausweg mehr und wirft sich von dieser in den Freitod.
Dies ist auch der Zeitpunkt indem er aus seinem Traum erwacht. Er schenkt Zanga die Freiheit, beschließt doch ein ruhiges Leben auf dem Anwesen seines Onkels zu führen und Mirza zu heiraten.
 
Hauptzielgruppen:
Jugendliche
Erwachsene
Senioren
Programmdauer (in Minuten):
120